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Hyaluron - Warum es für glatte & faltenfreie Haut wichtig ist

Hyaluron 

Hyaluron ist neben Kollagen das Anti-Agingmittel der Stunde. Warum Hyaluron für eine glatte und faltenfreie Haut so wichtig ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis:

1. Was ist Hyaluron?
2. 
Wo kommt Hyaluron im menschlichen Körper vor?
3. Warum Hyaluron für glatte Haut so wichtig ist?
4. Hyaluron als Nahrungsergänzung

1. Hyaluron – das natürliche Anti-Falten-Mittel

Bei Hyaluron handelt es sich um eine Flüssigkeit, die vom menschlichen Körper produziert wird. Es handelt sich um einen Zweifachzucker, der farblos und dickflüssig ist und dafür sorgt, dass die Bewegungsabläufe reibungslos funktionieren und die Haut ihre Spannkraft bewahrt. 
Die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure nimmt mit zunehmendem Alter allerdings immer weiter ab, was Zeichen der Hautalterung und des Gelenkverschleißes hervorruft.
 

2. Wo kommt Hyaluron im menschlichen Körper vor?

Bei Hyaluron handelt es sich um einen signifikanten Bestandteil des menschlichen Körpers, der demzufolge auch von ihm selbst produziert wird. Es ist im gesamten Organismus verteilt und befindet sich in den Membranen der Zellen, hauptsächlich allerdings in der Gelenkflüssigkeit und dem Bindegewebe der Haut. Die Haut weist tatsächlich den größten Anteil an Hyaluronsäure auf, genauer gesagt dessen obere Schicht, auch Epidermis genannt.

Frau ohne Falten mit Hyaluron

Wunderwaffe Hyaluron

Das Merkmal, das Hyaluron so interessant für die Kosmetik macht ist, dass der Stoff sehr viel Flüssigkeit binden kann. Ein gutes Beispiel dafür sind die Glaskörper unserer Augen. Sie bestehen aus ganzen 98 % Wasser und lediglich 2 % Hyaluron, die diese enorme Menge ganz allein binden.
 
Als Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit sorgt Hyaluron dafür, dass all unsere Bewegungen ordentlich abgefedert werden und wir ohne Schmerzen durch das Leben gehen können. Das liegt daran, dass das vom Hyaluron gebundene Wasser nicht komprimierbar ist und daher eine enorme Last tragen kann.
Als Bestandteil der Hautzellen trägt es dazu bei, dass die Haut straff und elastisch bleibt und die Wundheilung schnell von Statten geht. 
Ab einem Alter von Mitte Zwanzig Jahren reduziert sich der Anteil von körpereigenem Hyaluron allerdings allmählich, da es immer mehr von Enzymen abgebaut wird.
 

3. Zarte Haut und geglättete Fältchen – warum Hyaluron so wichtig ist

Da Hyaluron innerhalb der Zellen Unmengen an Wasser bindet, sorgt es für ausreichend Feuchtigkeit und im Zuge dessen für eine straffe und faltenfreie Haut. Außerdem trägt es dazu bei, UV-Strahlung auf natürlichem Wege abblocken zu können.
Mit zunehmendem Alter ebbt die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure allerdings allmählich ab, was dazu führt, dass auch die aufpolsternde Wirkung nach und nach abnimmt und sich erste Fältchen bilden.

Mit Hyaluron angereicherte Cremes in der Kosmetik

Die wasserbindende Eigenschaft der Hyaluronsäure macht sie vor allem im Bereich der Kosmetik sehr beliebt. 1 g der Säure kann ganze 6 l Wasser binden. Wenn die körpereigene Produktion nachlässt, kann auf spezielle Cremes zurückgegriffen werden, die eben diesen Stoff enthalten. 
Bei der Herstellung dieser Cremes ist es wichtig, sowohl lang- als auch kurzkettige Hyaluronmoleküle zu verarbeiten, um die bestmögliche Wirkungsweise erreichen zu können. 
 
Langkettige Hyaluronmoleküle sorgen dafür, dass der Effekt sofort sichtbar wird, allerdings hält er nicht lang an. Aufgrund ihrer Größe können die Moleküle nicht in die Haut eindringen, sondern bleiben lediglich an der Oberfläche. Dort speichern sie Flüssigkeit, die fast schon auf Knopfdruck für einen frischen Teint sorgt. Zusätzlich wirken die in der Hyaluronsäure enthaltenen Salze wie eine Schutzschicht, denn sie sorgen dafür, dass sämtliche Schadstoffe abgewehrt werden und die Flüssigkeit in der Haut enthalten bleibt.
Kurzkettige Hyaluronmoleküle hingegen dringen tief in die Haut ein, verweilen daher auch länger dort und polstern sie von innen auf. Außerdem wirken sie sich positiv auf den Stoffwechsel aus, was dazu beiträgt, dass sich die Hautzellen schneller erneuern können und das Hautbild dadurch verfeinert wird.
 

Hyaluronsäure in Form von Spritzen für die gezielte Anwendung

Wem der Effekt von Cremes, die Hyaluronsäure enthalten nicht ausreicht, der kann auf die Methode des Unterspritzens zurückgreifen. Dabei wird der Stoff direkt in die gewünschten Hautpartien gegeben, sodass er dort gezielt seine Wirkung entfalten kann. Besonders beliebt ist nicht nur die Faltenunterspritzung, sondern auch mit Hyaluron Lippen zu unterspritzen. Diese werden damit voluminöser und voller. Sowohl die Ergebnisse bei der Lippen- als auch bei der Faltenunterspritzung gelten als sehr natürlich im Vergleich zu Botoxbehandlungen. Außerdem baut der Körper das zugeführte Hyaluron nach spätestens einem halben Jahr vollständig ab, weshalb kein weiterer Termin von Nöten ist, sofern man sich doch entscheidet, den Eingriff wieder rückgängig machen zu wollen. Soll der Effekt von Dauer sein, ist es erforderlich mit Hyaluron Lippen und Haut regelmäßig zu unterspritzen.
 
Frau mit glatter haut dank hyaluron 

4. Schöne Haut von innen heraus – Hyaluron als Nahrungsergänzung

Die zusätzliche Einnahme von Hyaluronsäure ist auch in Form von Pulver, Kapseln oder kleinen Trinkampullen möglich.
Wird Hyaluron pur eingenommen, überwindet Forschungen zufolge gerade einmal ein Zehntel die Barriere des Darms, da der Rest bereits zuvor von Enzymen zersetzt wird. Um dem entgegenzuwirken wird die Hyaluronsäure häufig mit Hesperidin angereichert. Dieser Stoff wird aus der weißen Hautschicht verschiedener Zitrusfrüchte gewonnen und verhindert eben dieses Zersetzen. 
 
Generell ist zu erwähnen, dass die Haut etwa 3 bis 4 Wochen benötigt, um sich vollständig zu erneuern. Daher sollten sämtliche Hyaluronpräparate, die oral eingenommen werden auch mindestens 4 Wochen lang Anwendung finden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
 
Verschiedene Studien belegen, dass die regelmäßige Einnahme von Hyaluronpulver, -kapseln oder –ampullen für einen spürbaren Feuchtigkeitsanstieg innerhalb der Haut sorgt und auch Falten sichtbar aufgepolstert wurden. 
Hyaluron als Nahrungsergänzung ist eine gute Alternative für alle, die ihren Körper mit möglichst viel Hyaluron versorgen möchten und operativen Eingriffen in Form von Unterspritzungen eher skeptisch gegenüberstehen. Da es sich dabei um einen Stoff handelt, den der Körper auch selbst herstellt, sind Nebenwirkungen in der Regel ausgeschlossen und die Zusätze können bedenkenlos täglich und über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden. Besonders für Menschen, die mit trockener Haut zu kämpfen haben, eignet sich die orale Einnahme, denn so kann der Körper zusätzlich zur äußeren Einwirkung in Form von hyaluronsäurehaltigen Cremes auch von innen bestens mit dem Stoff versorgt werden, sich regenerieren und in neuem Glanz erstrahlen.
 

Glatte Haut auf natürlichem Weg – das körpereigene Protein Kollagen

Selbstverständlich kann neben Hyaluron auch noch auf andere natürliche Stoffe zurückgegriffen werden, die die Haut aufpolstern, sie elastisch halten und ihr einen strahlenden Teint verleihen. Dazu zählt beispielsweise Kollagen. 
Kollagen ist ein Protein, das der menschliche Körper selbst hergestellt. Es handelt sich dabei um ein strukturgebendes Eiweiß, dass dafür sorgt, dass der Körper Festigkeit erhält und nicht zusammenfällt. Es befindet sich sowohl in der Haut als auch in den Knochen oder den Zähnen. 

Betrachtet man die Struktur der Haut näher, fällt auf, dass das Kollagen eine Art Gerüst für die Haut bildet. Je instabiler dieses wird, desto mehr Straffheit verliert die Haut und es kommt zur Bildung erster Fältchen. Doch wie kann dem Körper von außen zusätzliches Kollagen zugeführt werden, um dem entgegenzuwirken? 

Ähnlich wie beim Hyaluron kann dem Körper auch Kollagen in Form von Cremes, Kapseln und Trinkampullen oder durch Einspritzen zugeführt werden. Bei der oralen Einnahme von Kollagen ist darauf zu achten eine größere Dosis von 5-10g zu wählen. Da ein Großteil des Kollagen meist bereits auf seinem Weg in den Magen in seine einzelnen Bestandteile zersetzt wird, benötigt man eine größere Menge, damit ca. 10% des Kollagens in die Blutbahn und damit in die Haut gelangen.

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