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Kollagen Ernährung

Verfasst von Sebastian Unterhuber

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Veröffentlicht am 24 August 2020

Kollagen sollte ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung sein, durch die moderne Lebensmittelverarbeitung ist Kollagen jedoch praktisch vollständig aus unserer täglichen Ernährung verschwunden.

Da die körpereigene Fähigkeit Kollagen herzustellen bereits am dem 25. Lebensjahr rapide abnimmt, kann eine zu kollagenarme Ernährung weitreichende Folge haben. Kollagen ist nämlich das essentielle Protein für die Struktur unserer Knochen, Gelenke, Muskeln, Haut, Haare und Nägel.

Haben wir zu wenig Kollagen, altern wir schneller und unsere Beweglichkeit leidet.

Ärzte (Gastroenterologen) und Heilpraktiker nutzen Kollagen und all seine verschiedenen Typen wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung bei diversen Darmleiden (u.a. Reizdarm, Morbus Crohn, chronische Darmkrankheiten). Diese entstehen meist durch eine zu einseitige Ernährung aus zu viel Kohlenhydraten und Zucker.

Dadurch kommt es bei immer mehr Menschen zu einer unausgeglichenen Darmflora mit zu vielen schlechten und zu wenig guten Darmbakterien Dies reizt den Darm und kann zudem dazu führen, dass die Darmwand angegriffen und porös (Leaky Gut Syndrom) wird.

Treten durch den „Durchlässigen Darm“ Bakterien und Giftstoffe aus, kommt es im Körper schnell zu Entzündungen, die zu chronischen Krankheiten werden können.

Kollagen kann wie ein Schutzmantel betrachtet werden, der die Darmschleimhaut schützt.

 

Kollagen bildende Lebensmittel

Um den Körper mit ausreichend Kollagen zu versorgen, sollte man regelmäßig Kollagenhaltige Lebensmittel in die Ernährung integrieren.

Zu den Kollagen bildenden Lebensmittel zählen v.a.

  • Fisch und Fleisch aus Weidehaltung: Liefern Aminosäuren wie Prolin, Glycin und Hydroxyprolin aus denen Kollagen gebildet wird.
  • Eier: Liefern Vitamin B, das sich in die Aminosäure Glycin umwandelt.
  • Zitronen: Enthalten Vitamin C, das die körpereigene Kollagenproduktion anregt.
  • Rote Gemüse und Früchte (z.B. Rote Beete, rote Paprika, Himbeeren, Erdbeeren): Wirken antioxidativ zur Erhaltung des Kollagenniveau, sowie Vitamin C.
  • Avocados: Enthalten Omega-3-Fettsäuren, die den Abbau von Kollagen verhindern.
  • Süßkartoffeln, Karotten: Das enthaltene Vitamin A regt die Kollagenproduktion an
  • Ginseng wird seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Eine Studie, die 2012 im Journal of Ginseng Research veröffentlicht wurde, ergab, dass Ginseng die Kollagenmenge im Körper erhöht.

 

Kollagenhaltige Lebensmittel:

Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Kollagen, das der Körper direkt aufnehmen kann, wobei die Knochenbrühe mit Abstand am meisten Kollagen enthält:

  • Knochenbrühe, z.B. von Rind, Huhn, Fisch
  • Faserreiche Teilstücke vom Fleisch, z. B. Nacken, Schulter und Brust
  • Schweinehaut (Schwarte), Lachshaut und Hühnerhaut
  • Meeresfrüchte

Beispielrechnung:

Ein 250g Rindernackensteak mit Fasern, wie man es z.B. aus dem Restaurant oder vom Metzger kennt, enthält insgesamt ca. 0,5 g bis 1,0 g Kollagen. Um auf 5 g Kollagen zu kommen, müssten Sie als mindestens 5 Steaks am Tag essen.

Ein Glas JARMINO Rinderknochenbrühe, die 20 Stunden gekocht wird, enthält 11,9 g natürliches Kollagen pro Glas. Die Knochenbrühe macht es einem daher viel leichter den Bedarf an Kollagen ausreichend zu decken. 

 

Natürliches Kollagen

Um natürliches Kollagen im Körper zu bilden, muss das Kollagen über die Nahrung aufgenommen werden. Einer der größten Mythen über die Erhöhung des Kollagengehalts ist, dass man Kollagen über die Haut aufnehmen kann. Oft behaupten Hersteller von Körpercremes, Lotionen, medizinische Salben und Feuchtigkeitscremes, die Kollagen enthalten, dass diese den natürlichen Kollagengehalt im Körper steigern können.

In Wahrheit sind die Kollagenmoleküle jedoch zu groß, um in die unteren Hautschichten zu gelangen, daher Cremes nicht wirklich von Nutzen. 

 

Kollagen aufbauen

Kollagen aufzubauen hat mehrere entscheidende Vorteile:

  • Kollagen sorgt für ein straffes Bindegewebe für eine glatte und faltenfreie Haut
  • Kollagen schützt die Darmwand und beugt damit Entzündungen im Körper vor
  • Kollagen schmiert die Gelenke und stärkt Muskeln und Knochen

 

Verwertung des Kollagens

Wenn man Kollagen in die tägliche Ernährung integriert, dann kann der Körper die im Kollagen enthaltenen Aminosäuren verwerten und daraus wieder körpereigenes Kollagen herstellen. 

Es gibt dabei zwei verschiedene Arten von Kollagenprodukten. Kollagenpeptide (Kollagenhydrolysat) eignen sich hervorragend für die Gesundheit von Haut, Knochen und Verdauung. Knochenbrühe bzw. Kollagenpulver aus Knochenbrühe ist am wirksamsten für die Darmgesundheit. Eine Kollagendosis von 5 bis 10g pro Tag stellt sicher, dass ausreichend Kollagen im Darm ankommt, um dort die Darmwand zu schützen und Entzündungsreaktionen zu unterbinden.