Knochenbrühe gesund

Knochenbrühe gesund: Was Bone Broth wirklich kann – und was nicht

Knochenbrühe gesund – diese Frage stellen sich viele, seit „Bone Broth“ wieder in Tassen landet. Die goldene Brühe wärmt und passt in einen Alltag, in dem Eiweiß und Kollagen oft zu kurz kommen. Gleichzeitig kursieren große Versprechen: besserer Darm, straffe Haut, starke Knochen. Zeit für einen ehrlichen Check: Wann ist Knochenbrühe gesund – und wie nutzt du sie sinnvoll?

Knochenbrühe gesund? Diese wichtigen Nährstoffe sind enthalten

Klassisch wird Knochenbrühe viele Stunden aus Knochen, Knorpel und Bindegewebe gekocht – häufig zusammen mit Gemüse und Kräutern. Im Grunde ist sie ein sehr lange gekochter Fond/Stock. Durch die Kochzeit gehen Kollagen und Gelatine sowie bestimmte Aminosäuren in die Flüssigkeit über. Typisch sind:

  • Aminosäuren Glycin und Prolin (Bausteine von Kollagen, im Körper spielen sie eine wichtige Rolle)

  • Etwas Protein: Harvard Health nennt für Bone Broth grob 8–10 g Protein pro Tasse.

  • Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Phosphor: vorhanden, aber meist nur in kleinen Mengen.

Wichtig: Knochenbrühe kann sehr unterschiedliche Nährwerte enthalten. Es macht einen Unterschied, welche Knochen du nutzt, wie lange du köchelst und wie stark du salzt. Als transparentes Produktbeispiel: JARMINO weist für Bio Knochenbrühe (Rind) pro 100 ml u. a. 4 g Protein und 3,4 g Kollagen aus.

Bio Knochenbrühe im JARMINO Shop

Vorteile von Knochenbrühe: So kannst du wirklich profitieren

Viele können von Knochenbrühe profitieren – vor allem als praktische, warme Eiweiß-Option. Gleichzeitig gilt: Zur Knochenbrühe selbst gibt es nur wenige Humanstudien; viele Aussagen leiten sich aus einzelnen Inhaltsstoffen ab.


Vorteil (realistisch)

Warum das Sinn ergibt

Einfach umsetzen

Wärmender Snack ohne Zucker

Eiweiß + Wärme können satt machen

1 Becher am Nachmittag

Flüssigkeit & Elektrolyte

gut, wenn du wenig trinkst

nach Sport/Spaziergang

Nose-to-tail & Resteküche

nutzt Knochen statt sie wegzuwerfen

Suppen & Eintöpfe kochen

Alltagstaugliche Protein-Ergänzung

hilft, Eiweiß zu verteilen

in Soßen statt Wasser

Wohlfühl-Faktor

ritualisiert Essen & Pausen

wie Tee trinken

Mini-Case aus dem Alltag: Wer mittags „nur schnell“ isst und später Heißhunger bekommt, ersetzt den Nachmittags-Snack testweise durch Knochenbrühe. Oft klappt dann ein leichteres Abendessen – nicht wegen Magie, sondern weil Struktur und Sättigung besser werden.

Knochenbrühe gesund: Brühe als warmer Drink

Kollagen und Gelatine: straffe Haut – ja, aber bitte mit Maß

Kollagen ist das häufigste Protein im Körper und steckt u. a. in Knochen, Knorpeln und der Darmschleimhaut. Kritiker weisen darauf hin, dass Kollagen im Magen-Darm-Trakt zerlegt wird – und für Knochenbrühe fehlen harte Belege für „Wunder-Effekte“. In Studien zu Kollagenpeptiden (die in Knochenbrühe enthalten sind) als Supplement werden dennoch teils Verbesserungen bei Haut-Hydration und Elastizität berichtet.

In 3 Placebo kontrollierten Studien mit Kollagen-Peptiden an Frauen wurde getestet, wie die Aufnahme von Kollagen-Peptiden das Hautbild verändert. Die positiven Ergebnisse: Die Haut wird elastischer und die Faltentiefe reduziert sich:

  • Verbesserung der Hautelastizität: +15% (1)

  • Erhöhung der Elastin-Konzentration: +18% (2)

  • Reduzierung von Falten durch Zunahme von Kollagen in der Haut: +60% (2)

Die faire Einordnung für „Knochenbrühe gesund“: kein Wundermittel, aber ein sinnvoller Baustein. Extra-Tipp: Vitamin C ist für die körpereigene Kollagen-Biosynthese nötig – kombiniere Knochenbrühe also gern mit Paprika, Brokkoli oder Petersilie.

So wird Knochenbrühe aus Knochen richtig gut: Rezept-Checkliste

Für Knochenbrühe werden Knochen (z. B. Markknochen, Beinknochen oder Hühnerkarkassen) langsam erhitzt und lange geköchelt – am besten knapp unter dem Siedepunkt. So wird sie aromatisch und geliert beim Abkühlen.

Schritt-für-Schritt:

  1. Gute Herkunft wählen: Bio/Weide ist ein Plus (tierische Produkte zählen hier zur Qualität).

  2. Optional rösten: mehr Geschmack.

  3. Wasser + Säure: ein Schuss Apfelessig.

  4. Sanft köcheln: mehrere Stunden bis über Nacht.

  5. Gemüse und Kräutern später zugeben: viele Rezepte empfehlen die letzten Stunden.

  6. Abseihen & portionieren: ideal zum Einfrieren.

Keine Zeit? Dann ist eine hochwertige Bio-Knochenbrühe „ready to heat“ praktisch. Bei JARMINO findest du Knochenbrühe, ein ausführliches Knochenbrühe-Rezept sowie PDF-Guides (z. B. 21‑Tage‑Knochenbrühen‑Diät und Zusatzrezepte) als Download.

Knochenbrühe Konzentrat von JARMINO - 44 Portionen Knochenbrühe in einem Glas

Knochenbrühe Rezept bei JARMINO

21‑Tage Knochenbrühen‑Diät (PDF)

Knochenbrühe werden: Knochen im Topf langsam köcheln

Wann ist Knochenbrühe gesund – und wann lieber pausieren?

Knochenbrühe gesund ist für die meisten dann, wenn sie ergänzt statt ersetzt. Achte auf:

  • Salz/Natrium: Fertigprodukte können viel Natrium enthalten (Harvard nennt >450 mg pro Tasse als möglich).

  • Histaminintoleranz: Je länger die Brühe kocht, desto eher kann sie bei Histamin-Themen problematisch sein.

  • Schwermetalle: Es gibt Diskussionen über Blei aus Knochen; Studien zeigen unterschiedliche Werte. Qualität der Knochen + moderater Konsum sind hier die sinnvollsten Stellschrauben.

  • Vegan/vegetarisch: Knochenbrühe ist nicht vegan – Gemüsebrühe ist eine Alternative, nur ohne Kollagen/Gelatine.

Bei chronischen Erkrankungen oder Schwangerschaft: kurz ärztlich abklären.
Die JARMINO Knochenbrühe ist laborgeprüft und frei von Histamin und Schwermetallen. Hier geht es zum Prüfbericht.

FAQ: Knochenbrühe gesund – die häufigsten Fragen

Wir haben die wichtigsten Fragen zum Thema Knochenbrühe für dich zusammengestellt.

Wie viel Knochenbrühe pro Tag?

Viele kommen mit 1 Becher am Tag oder ein paar Portionen pro Woche gut zurecht. JARMINO empfiehlt als Beispiel 175 ml pro Portion, drei Mal pro Woche.

Ist Knochenbrühe gut für starke Knochen?

Sie liefert Mineralstoffe, aber eher wenig. Für starke Knochen bleiben ausreichend Eiweiß, Krafttraining sowie Calcium/Vitamin‑D entscheidend.

Hilft Knochenbrühe dem Darm?

Viele empfinden sie als gut verträglich. Die direkte Studienlage beim Menschen ist begrenzt – realistisch ist sie als sanfte, eiweißhaltige Ergänzung.

Kann ich Knochenbrühe einfrieren?

Ja. Portioniere sie und friere sie ein – so ist sie in Minuten wieder einsatzbereit.

Fazit: Knochenbrühe gesund heißt: gute Zutaten, sinnvoll dosiert, klug kombiniert. Dann kann Bone Broth ein unkomplizierter „Nährstoff-Booster“ im Alltag sein.

Quellen:

1) Proksch E et al.: Oral supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology: A Double-Blind, Placebo-Controlled Study. Skin Pharmacol Physiol 2014; 27:47-55.

2) Proksch E et al.: Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis. Skin Pharmacol Physiol 2014; 27:113-119.


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